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LinkedIn-Profilbild erstellen

Die richtige Größe, der richtige Ausschnitt, die richtige Kleidung. Und die drei Wege, an ein gutes Bild zu kommen.

Das Wichtigste zuerst: Ihr LinkedIn-Profilbild wird rund und klein angezeigt, oft nur wenige Millimeter groß in einer Kommentarspalte. Alles, was Sie planen, muss diesen Test bestehen: Erkennt man Sie noch, wenn das Bild auf Daumennagelgröße schrumpft?

Die richtige Größe

AngabeWert
Mindestgröße400 × 400 Pixel
Maximale Größe7680 × 4320 Pixel
Maximale Dateigröße8 MB
Formatquadratisch (1:1), Anzeige rund
DateitypJPG oder PNG

Laden Sie lieber ein größeres Bild hoch als ein zu kleines. LinkedIn rechnet herunter, aber nicht hoch. Ein 400-Pixel-Bild wirkt auf einem modernen Bildschirm schnell unscharf.

Der Rund-Test: Weil LinkedIn das Bild rund beschneidet, verschwinden die Ecken. Lassen Sie deshalb rings um den Kopf etwas Luft. Sitzt das Gesicht zu weit am Rand, schneidet der runde Rahmen Ohren oder Kinn ab.

Der richtige Bildausschnitt

Kopf und Schultern. Das Gesicht sollte etwa 60 Prozent der Bildfläche einnehmen, mit etwas Raum über dem Kopf.

Was anziehen?

Dieselbe Faustregel wie beim Bewerbungsfoto: eine Stufe formeller als der Alltag in Ihrer Branche.

Kleinteilige Muster und Streifen flimmern in kleiner Darstellung. Einfarbig ist fast immer die bessere Wahl.

Hintergrund und Licht

Ein ruhiger, gleichmäßiger Hintergrund lenkt nicht ab: helle Wand, sanftes Grau, gedecktes Blau. Ein unscharfer Büro- oder Außenhintergrund funktioniert ebenfalls, solange nichts hinter Ihrem Kopf hervorsticht.

Beim Licht gilt dasselbe wie überall in der Porträtfotografie: weiches Licht von vorn, idealerweise ein Fenster an einem bewölkten Tag. Deckenlampen erzeugen Schatten in den Augenhöhlen, direkte Sonne lässt Sie blinzeln.

Die häufigsten Fehler

1. Urlaubsfoto zugeschnitten. Man sieht die fremde Schulter am Rand und die Strandbeleuchtung.
2. Sonnenbrille oder Blick zur Seite. Augenkontakt schafft Vertrauen, verdeckte Augen verhindern ihn.
3. Bild ist zehn Jahre alt. Beim ersten Treffen entsteht dann ein unnötiger Bruch.
4. Firmenlogo statt Gesicht. Auf einem persönlichen Profil erwarten Menschen ein Gesicht.
5. Starker Filter. Geglättete Haut wirkt auf einem Business-Netzwerk unseriös.

Die drei Wege zum Bild

WegKostenAufwand
Selbst mit dem Handy0 €ca. 20 Min., braucht Fensterlicht und freie Wand
Fotografca. 60–180 €Termin, Anfahrt, meist 1–2 Wochen Wartezeit
Aus eigenen Selfies per KIab 24 €Hochladen, ca. 30 Min. warten

Wenn Sie es selbst versuchen möchten, steht die vollständige Anleitung hier: Foto selber machen, Schritt für Schritt.

Ein Bild für alles

Verwenden Sie dasselbe Foto für LinkedIn, XING und Ihren Lebenslauf. Das macht Sie wiedererkennbar, und genau darum geht es. Sie brauchen nur zwei Zuschnitte desselben Bildes: hochkant im Verhältnis 3:4 für die Bewerbung, quadratisch für die Netzwerke. Deshalb liefern wir beide Formate zusammen aus.

Erst das Ergebnis sehen, dann entscheiden

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So sehen die Ergebnisse aus

Beispiel für ein professionelles Profilbild Beispiel für ein professionelles Profilbild Beispiel für ein professionelles Profilbild Beispiel für ein professionelles Profilbild

Häufige Fragen

Sollte ich auf dem LinkedIn-Profilbild lächeln?

Ja. LinkedIn ist ein Netzwerk, in dem Menschen entscheiden, ob sie Sie ansprechen möchten. Ein freundlicher, offener Ausdruck hilft dabei mehr als der ernste Blick aus dem Passbild.

Farbig oder schwarz-weiß?

Farbig. Schwarz-weiß fällt zwar auf, wirkt aber schnell künstlerisch statt fachlich und passt selten zum Rest des Profils.

Brauche ich zusätzlich ein Hintergrundbild?

Es hilft. Das breite Titelbild oben im Profil ist viel Fläche, die sonst leer bleibt. Ein ruhiges Motiv mit Bezug zu Ihrem Fach genügt, es muss kein Design-Projekt sein.

Wie oft sollte ich das Bild wechseln?

Alle zwei bis drei Jahre, oder wenn sich Ihr Aussehen deutlich verändert hat. Häufiger ist unnötig: Wiedererkennbarkeit ist auf LinkedIn wertvoller als Abwechslung.

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